Für Ruhm und Vaterland

Preussische Kriegsschule:

Für Ruhm und Vaterland

Prussian School-of-War:

 

 

Infanterieformationen

 

 

Die Kolonne...

...ist wohl die gebräuchlichste Grundformation. Sie vereint schnelle Bewegung mit hoher Durchschlags kraft im Nahkampf.


Ihre Nachteile sind die eigene, geringe Trefferquote im Feuerkampf und die große Trefferfläche, welche sie dem gegnerischen Linien - und Artilleriefeuer bietet.


Auch wenn diese Formation gegen Kavallerieangriffe nicht den optimalen Schutz bietet, erweist sie sich dennoch bei entsprechender Größe gegen Frontal attacken als sehr robust.

 

 

Die Linie...

...fügt dem Gegner entsetzliche Verluste beim Feuerkampf zu.

Diese Formation bietet, sofern nicht mehrere Linien in einem Hex - Feld stehen, dem gegnerischen Beschuss das kleinste Ziel.


Leider hat die Linie , so groß ihre Vorteile im Feuerkampf sein mögen, eine nicht unerhebliche Zahl von gravierenden Nachteilen.

Die Bewegung ist aufgrund der empfindlichen Struktur sehr langsam und , was das Gelände betrifft, sehr eingeschraenkt.


Einmal in Unordnung geraten, schränkt sich der Bewegungsradius auf max. 2 Felder ein. Gegen Kavallerieattacken ist die Linie höchst verwundbar und auch gegen Angriffe feindlicher Infanteriekolonnen zeigt diese Formation eine eher geringe Widerstandskraft.

Trotzdem stellt die Linie bei richtigem Einsatz eine tödliche Bedrohung, für den Feind dar.

 

 

Das Karree...

...ist die ultimative Verteidigungsform gegen Kavallerie- attacken.

Selbst zahlenmäßig weit unterlegene Infanterieeinheiten, formiert im Viereck, stellen die gegnerische
Reiterei vor nicht unerhebliche Probleme.


Ein weiterer, von vielen übersehener Vorteil ist, dass diese Formation alle benachbarten Felder in das ZOC setzt. Daher bieten sich selbst für schwache Verbände,
welche im Karree stehen, sehr vielfältige Deckungsaufgaben an und
sei es auch nur, um sich bei einem feindlichen Angriff einen kleinen Zeitgewinn zu verschaffen, bis größere Einheiten verfügbar sind.


Die Nachteile dieser Formation liegen leider im Vorteil der Rundumverteidigung begraben.

Beim Frontalangriff feindlicher Infanterie wird nur ein Viertel der Gesamteinheitenstärke als Verteidiger gewertet.


Dementsprechend dürftig ist die eigene Trefferquote im Feuerkampf. Auch das Ziel, dass diese Formation den feindlichen Geschützen bietet, ist nicht dazu angetan, die Einheit längere Zeit in Reichweite solcher Batterien zu parken.


Einmal in Unordnung, kann sich das Karreé nur ein Hexfeld pro Zug bewegen.


Ich rate daher dringend, diese Formation nur in der eigenen Hauptverteidigungslinie zu bilden, wo sie von rückwärtigen Einheiten im Bedarfsfall unterstützt
und abgelöst werden kann.

wird fortgesetzt...   

 

 

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