Infanterie

Die Koenigin der Schlacht

 

 

Die Kolonne...

 

 

...ist wohl die gebraeuchlichste Grundformation. Sie vereint schnelle Bewegung mit hoher Durchschlags- kraft im Nahkampf.


Ihre Nachteile sind die eigene, geringe Trefferquote im Feuerkampf und die grosse Trefferflaeche, welche sie dem gegnerischen Linien - und Artilleriefeuer bietet.


Auch wenn diese Formation gegen Kavallerieangriffe nicht den optimalen Schutz bietet, erweist sie sich dennoch bei entsprechender Größe gegen Frontal- attacken als sehr robust.

 

 

 

 

Die Linie...

 

 

 ...fuegt dem Gegner entsetzliche Verluste beim Feuerkampf zu.

Diese Formation bietet, sofern nicht mehrere Linien in einem Hex - Feld stehen, dem gegnerischen Beschuss das kleinste Ziel.


Leider hat die Linie , so gross ihre Vorteile im Feuerkampf sein moegen, eine nicht unerhebliche Zahl von gravieren- den Nachteilen.

Die Bewegung ist aufgrund der empfindlichen Struktur sehr langsam und , was das Gelaende betrifft, sehr eingeschraenkt.


Einmal in Unordnung geraten, schraenkt sich der Bewegungsradius auf max. 2 Felder ein. Gegen Kavallerie- attacken ist die Linie hoechst verwundbar und auch gegen Angriffe feindlicher Infanteriekolonnen zeigt diese Formation eine eher geringe Widestandskraft.

Trotzdem stellt die Linie bei richtigem Einsatz eine toedliche Bedrohung, fuer den Feind dar.

 

 

 

 

Das Karreé...

 

 


...ist die ultimative Verteidigungsform gegen Kavallerie- attacken.

Selbst zahlenmaessig weit unterlegene Infanterie- einheiten, formiert im Viereck, stellen die gegnerische
Reiterei vor nicht unerhebliche Probleme.


Ein weiterer, von vielen uebersehener Vorteil ist, dass diese Formation alle benachbarten Felder in das ZOC setzt. Daher bieten sich selbst fuer schwache Verbaende,
welche im Karree stehen, sehr vielfaeltige Deckungs- aufgaben an und
sei es auch nur, um sich bei einem feindlichen Angriff einen kleinen Zeitgewinn zu ver- schaffen, bis groessere Einheiten verfuegbar sind.


Die Nachteile dieser Formation liegen leider im Vorteil der Rundumverteidigung begraben.

Beim Frontalangriff feindlicher Infanterie wird nur ein Viertel der Gesamt-Einheitenstaerke als Verteidiger gewertet.


Dementsprechend duerftig ist die eigene Trefferquote im Feuerkampf. Auch das Ziel, dass diese Formation den feindlichen Geschuetzen bietet, ist nicht dazu angetan, die Einheit laengere Zeit in Reichweite solcher Batterien zu parken.


Einmal in Unordnung, kann sich das Karreé nur ein Hexfeld pro Zug bewegen.


Ich rate daher dringend, diese Formation nur in der eigenen Hauptverteidigungslinie zu bilden, wo sie von rueckwaertigen Einheiten im Bedarfsfall unterstuetzt
und abgeloest werden kann.

 

 

 

 

Die Formationen: